„Contrast Show“ (2012) heißt das zweite Album der Leipziger Indiepopformation Radination. Wie bereits der Vorgänger „Blind Spot“ (2009) überzeugt das Werk durch zuweilen zuckersüß melancholische Keyboardmelodien und Gesangslinien, die sich mit teils vehement vorgetragenen Noiseparts abwechseln. Textlich werden Alltagserfahrungen, Liebe, Verlust, Geburt, Ängste und Wünsche verarbeitet ohne dabei zu pathetisch zu werden. Musikalisch beeinflusst von The Notwist, The Cure, Kashmir oder gern auch Radiohead sind es denn auch der Ton und die Melodie, die im Zentrum der Musik von Radination stehen. 11 Songs, die uns durch den Tag oder auch die Nacht bringen, die gefallen, irritieren, provozieren und anschließend wieder versöhnen. Handwerklich wie musikalisch ein gutes Stück Independentmusik.