FOLK-BOP: Alles in einem Wort Die Wurzeln dieser unwiderstehlichen Kunstform finden sich bei den großen Klavierspielern und deren Trios des Blues\u002FJazz wie Gene Harris and the Three Sounds, Les McCann und Bobby Timmons, Singer\u002FSongwriter wie Bob Dylan, Joni Mitchell und Randy Newman, Jazzkomponisten und –Improviser wie Duke Ellington, Bud Powell, Wynton Kelley und Ahmad Jamal sowie in Einflüssen irischer, afrikanischer und amerikanischer Folk Music.Steve Klink leistete Pionierarbeit, indem er diese fesselnde, neue musikalische Bewegung mit der bodenständigen Seite des Jazz kombinierte; Blues, Swing, Bebop und Funk mit Americana, Gospel und Bluegrass. Man spricht schon davon wie stark der Einfluss des FOLK-BOP in einigen Clubs der Szene geworden ist und damit einen festen Stand gegenüber der Weltmusikbewegung, dem Mainstream Jazz und der Avantgarde gewonnen hat. Der FOLK-BOP ist auf dem Weg, sich auf den größeren Bühnen der Jazzfestivals zu behaupten.Obwohl die ursprünglichen Ideen zu „The Ocean“ über Monate hinweg auf verschiedenen Kontinenten geboren wurden (siehe Covertext), fanden die eigentlichen Aufnahmen während zwei Sessions in zwei Ländern eingespielt. Die Aufnahmesession des Trios mit Volker Heinze am Bass und Marcus Rieck am Schlagzeug fand während einer Tournee in Köln statt und wurden später bei einem weiteren Treffen in Ljubljana (Slowenien) durch die „Slo Horns“ ergänzt mit David Jarh, Trompete, Tadej Tomsic, Saxophon und Rok Stirn, Posaune. Die Magie dieser Sessions berührt jeden Zuhörer, besonders wenn er weiter in die Tiefen von „The Ocean“ vordringt.Die Musik auf „The Ocean“ lässt sich als ein Eintauchen in die Stilrichtung des FOLK-BOP erleben. Das Trio bringt Funkiness in „Cold Feet“, dunklen Blues in „Slo Blues“, ein zischendes Up-Tempo in „Just One of Those Things“ und Country Blues in „Roof Over My Head“, kombiniert es mit Americana (“Further Along” für Fender Rhodes und drei Bläser) und einer Auswahl von Soli für Klavier und Rhodes in “Castles Made of Sand”…Lauschen Sie dem Klavierspiel: In „On the Shore“ und „After it Rains“ klingt es wie eine mit Fingern gezupfte Akustikgitarre. Der Ursprung des FOLK-BOP ist in den Melodien des Mittleren Westens Amerikas zu finden. Die Grundlagen dieser Musik des amerikanischen Herzlandes breiteten sich in den Ebenen Iowas aus und überrollten Steve Klinks Heimatstadt während seiner Kindheit. Blues Bands aus Chicago reisten nach Westen und trafen auf Bluegrass Bands aus Tennessee. Außerdem hatte der aus Iowa City stammende junge Pianist Steve Klink begonnen, Lektionen in Songwriting und Performance förmlich aufzusaugen, indem er den lokalen Meistern wie Greg Brown, Bo Ramsey und Catfish Keith zuhörte. Seine ersten Konzerterfahrungen sammelte er als Solo-Jazzpianist, bei Tourneen mit Swing Bands aus Chicago und als E-Bassspieler in einer Rock-Coverband.