Dieser abwechslungsreiche, melodische Metal bietet eine breite Vielfalt an Stimmungen und Spielarten. Verschiedenste Musikstile werden verarbeitet, wobei die Wurzeln im Melodic-Deathmetal liegen. Mit Hauptsitz im Ruhrgebiet haben sich einige ambitionierte Musiker zusammengefunden, um auf Bühnen und CDs ihre Vorstellung von Musik auszuleben. Ursprünglich Unstraight Melodic Deathmetal getauft, darf die Musik mittlerweile jedoch auch allgemein „Progressive Metal“ genannt werden. Deviated Presence startete als Soloprojekt von Gitarrist Felix Gebhart, der keine motivierten Musiker für anspruchsvollen melodischen Deathmetal in der Nähe seiner Heimatstadt Aachen fand. Nach fast dreijähriger Suche beschloss er 2001, das Projekt vorerst alleine durchzuziehen. Die Musik sollte vielschichtig und harmonisch, aber gleichzeitig brachial sein. Außerdem sollte sie dynamisch sein und auch nach ausgiebigem Konsum nicht langweilig werden. Aufgrund Felix’ jahrelanger Erfahrung als Gitarrist wurden die Stücke recht anspruchsvoll. Erste Aufnahmeversuche hatten im Winter 2002 eine mit geringsten Mitteln selbstproduzierte DemoCD (Vorläufer der Fall's Passage) zum Ergebnis. Durch deren Verbreitung hoffte er, Musiker zu finden, die diese Stilrichtung mit ihm weiterverfolgen und Konzerte ermöglichen würden. Wegen des anhaltenden Musikermangels blieb allerdings nur der Umzug von Aachen ins Ruhrgebiet, um endlich Mitstreiter und eine aktivere Musikerszene zu finden. Nach diesem Schritt wurde das Soloprojekt tatsächlich zu einer Band, die 2004 und 2005 die Alben „Fall’s Passage“ und „Eerie Sphere“ veröffentlichte. Die Besetzung, zu der mehrere Jahre ein Drumcomputer gehörte, löste sich jedoch 2006 wieder auf, und nach einer weiteren Phase als Soloprojekt begann die Band 2007 wieder zu wachsen. Anne Schaefer (damals grademal 16 Jahre alt) beerbte mit nur drei Jahren Spielerfahrung und jeder Menge Talent ihren Vorgänger an der Gitarre. Im Sommer 2008 kam Daniel Dickmann (Seventh Seal Broken, Ex-In Cold Eternity) dazu. So war das Line-up nach langer Suche endlich wieder bühnentauglich, die lange Zeit mit synthetischen Drums endete, die Zeit für einen neuen Aufbruch kam. Frisch gestärkt sind Deviated Presence somit bereit für die Wiederauferstehung und präsentieren ihren Fans und allen die es werden wollen ein Album das voller Ideen und Überraschungen nur so strotzt. Zugegeben, Fractured Mind wird vielleicht im ersten Moment viele Hörer überfordern, aber bei jedem Durchlauf gilt es neue Nuancen und Ideen zu entdecken – und dadurch eine immer währende Wiederholungstat am CD-Player zu verantworten zu haben. Wie waren Felix Attribute für seine Band zu Beginn? „Die Musik sollte vielschichtig und harmonisch, aber gleichzeitig brachial sein. Außerdem sollte sie dynamisch sein und auch nach ausgiebigem Konsum nicht langweilig werden.“ – oder kurz gesagt: Sie sollte klingen wie „Fractured Mind“!