Côte de Cologne

Côte de Cologne

发行日期:
„Offshoe“–alsoaufoffeeSee–begibsichu,weeisabilesudavigiebaesSchiffuedeFüßeha.UdweeiZielha,udseiesuvage:imSievo„Ne......

„Offshore“ – also auf offene See – begibt sich nur, wer ein stabiles und navigierbares Schiff unter den Füßen hat. Und wer ein Ziel hat, und sei es nur vage: im Sinne von „Neues erkunden“. Das Quintett Offshore aus Köln startet auch an der „Côte de Cologne“ – eigentlich also am Rheinufer – auf ihre Reise. Die fünf Studenten und Absolventen der Musikhochschule Köln, an der sie ihre solide Basis für ihren Ausflug erarbeiteten, haben sich 2009 zusammengetan, und legten auch einen erstaunlichen Start hin: Finalisten und Hauptgewinner der Wettbewerbs „Startbahn Jazz 2010“ (Straubing), Gewinn des „Convento“-Preises, Finalisten des „Europäischen Jazzpreises 2011“ (Burghausen) und dort auch Solistenpreis für Dierk Peters. Das kann sich sehen lassen. Und vor allem hören lassen: Eine nicht alltägliche Besetzung mit Vibraphon, Saxophon und Piano-Trio ermöglicht Sound-Texturen, die aufhorchen lassen, die stilistische Offenheit lässt lyrische Stimmungen genauso zu wie groove-orientierte, moderne Arrangements. Moderner Jazz, der ganz klar Wurzeln in der Jazzgeschichte hat, aber ebenso klar immer wieder Anregungen aus der klassischen Musik und auch aus aktuellen Strömungen in Jazz und Pop aufnimmt, und dabei den Horizont – auch hier greift der Bezug zur offenen See – weitest möglich ausdehnt. Saxophonist Christoph Möckel begann seine musikalische Karriere als Preisträger der Bundes-Wettbewerbe „Jugend Jazzt“ und „Jugend Musiziert“, lernte u.a. bei Ignaz Dinné (Jazz thing Next Generation 2004!) und Julia Hülsmann, später in den USA und bei zahlreichen Workshops, und schloss sein Studium in Köln 2011 mit Auszeichnung ab. Dierk Peters ist ein herausragender Vibraphonist, der ebenso schon etliche Preise abgeräumt hat – einige davon als Duo-Partner von Charlotte Greve (mit ihrem Liesbeth-Quartett Jazz thing Next Generation 2010). Nicht ungewöhnlich, aber sehr hilfreich für ihn war sicher die Tatsache, dass er zunächst das Schlagzeugspiel lernte und erst als Jugendlicher die Liebe zum Vibraphon entdeckte. Das erklärt auch seine stupende rhythmische Variabilität. Constantin Krahmer schloss 2011 sein Klavierstudium in Köln ab, wo er u.a. bei John Taylor, Hubert Nuss und Florian Ross lernte. Zahlreiche Workshops bei u.a. Kenny Werner oder Simon Nabatov rundeten seine Ausbildung ab. Aber nicht nur pianistisch ist das Ergebnis überzeugend, sondern auch kompositorisch: die Hälfte der Stücke auf „Côte de Cologne“ stammen von ihm (die andere Hälfte schrieb Dierk Peters). Auch Oliver Lutz hat sein Studium in Köln 2011 abgeschlossen, und ist (nicht erst) seither ein gefragter Bassist. Nicht nur in anderen Bands (mit „Besaxung“ gewann er den Bundespreis „Jugend Jazzt“), sondern z.B. durch Engagements am Nationaltheater Mannheim. Und dass er Stipendiat des „Yehudi Menuhin Vereins“ ist, kommt sicher nicht von ungefähr… Rafael Calman lernte zunächst überwiegend autodidaktisch das Schlagzeugspiel, bevor er bei u.a. Keith Copeland und Jonas Burgwinkel in Köln studierte. Auffallend ist seine sehr aufmerksame Begleitung, immer dienend und treibend. Vielleicht ist das auch zurück zu führen auf die für einen Drummer ungewöhnliche (aber gewiss nicht überflüssige!) Begabung des „absoluten Gehörs“…