If you got an a**, they gonna kick it: NERK & DIRK LEYERS treten nicht an, um in Techno-Konsenscity die neuen Chefs zu werden. Stattdessen spielen die beiden Berliner Jungs lieber ne Runde Godzilla und walzen nach dem Seek n Destroy-Prinzip alles platt, was sich ihnen dort in den Weg stellt. Gleich der erste Track den die beiden bei Klang Elektronik abliefern verpasst allen Minimal-Zombies den Gnadenschuss: PERSE quietscht und knarzt, schlägt immer dann einen Haken wenn du grad mal nicht hingeschaut hast und stampft doch so souverän durch die Nacht, dass du nach fünf Minuten Laufzeit unweigerlich auf Repeat schaltest. Vielleicht klärt sich ja dann was da eben passiert ist. NERK & DIRK LEYERS drücken dich erst an die Wand und lassen dann so schnell nicht mehr los. Der Druck ihrer Tracks lässt Augen überquellen und Hirne platzen. Macht aber nix, den wofür steht den ansonsten ihr Motto Slurp and Wobble? Die B-Seite, X kommt zwar etwas mehr in klassischer Detroitmanier daher als die irre Perse, macht aber mindestens genauso viel Druck. Man darf also gespannt sein, was NERK & DIRK LEYERS in ihrem demnächst anstehenden Remix für ALTER EGO mit deren Subbass-Monster Fuckingham Palace so alles anstellen werden.