Point of No Return

Point of No Return

发行日期:
JimFod(66)wudeamSoag,de18.Novembe2007,oaufgefude.VoweigealseiemJahhaBeaFamilymigoßemEfolgdieallseishochgelobeJim-Fod-CD......

Jim Ford (66) wurde am Sonntag, den 18. November 2007, tot aufgefunden. Vor weniger als einem Jahr hat Bear Family mit großem Erfolg die allseits hochgelobte Jim-Ford-CD 'Sounds Of Our Time' veröffentlicht. Jetzt erreichte uns die traurige Nachricht vom tragischen Tod dieses so kreativen Sängers und Songschreibers. In den frühen Abendstunden des 18. November wurde Jim in seiner Wohnung von Mitarbeitern des Sheriffs von Fort Bragg tot aufgefunden. Weil es stark regnete, hatten sich Nachbarn gewundert, daß der Kofferraumdeckel von Jims geliebtem Peugeot offenstand. Die Todesursache ist noch unbekannt, eine Autopsie wird Aufschluß darüber geben. James Henry Ford war unter anderem der Komponist von Aretha Franklins Niky Hoeky und von Bobby Womacks Harry Hippie. Er war auch der beste Freund von Sly Stone und hatte enormen Einfluß auf die musikalische Entwicklung von Nick Lowe. 1969 verband Jim Ford den groben, kernigen Sound des Rhythm & Blues mit erdiger Country Music auf dem längst legendären Kult-Album 'Harlan County'. Damit deckte er unnachahmlich alles ab: die Schnittstellen von R&B mit Country, von Memphis und Nashville mit Louisiana und die des Mississippi Delta mit der Musik der Appalachen. Wer auch immer Jim Ford begegnete, blieb davon nicht unbeeinflußt. Jim ist auf Sly & The Family Stones Klassiker There's A Riot Going On zu hören und während eines Kurzaufenthaltes in London 1971 hatte er bedeutenden Anteil daran, was später als UK-Pubrock in die Musikgeschichte einging. Während der 80er Jahre tauchte Jim ab Drogenmißbrauch und auffälliges Gebaren kennzeichneten diese Zeit seines Lebens. Viele haben erfolglos versucht, Jim aufzuspüren. Doch erst im April 2006 hat man ihn in einem Wohnwagenpark im kalifornischen Mendocino County entdeckt. Was inzwischen alles geschehen war, das erzählte Jim in einer atemberaubenden Geschichte im Booklet zur CD 'Sounds Of Our Time'. In seinem bescheidenen rollenden Zuhause fanden wir diverse wertvolle Masterbänder verstreut auf dem Fußboden liegend. Bear Family koppelte daraus die Zusammenstellung 'Sounds Of Our Time' und die verschaffte Jim die lange überfällige Anerkennung und Beachtung. Als wir Jim entdeckten, führte er alles andere als ein gutes Leben aber Erträge aus seiner Bear-Family-CD verbesserten zumindest seine aktuelle materielle Situation. Nur ein paar Tage vor seinem Tod erhielt er von uns noch einen Vorschuß auf die anstehende Folge-CD, die Compilation 'Point Of No Return'. Der Erfolg von 'Sounds Of Our Time' machte sogar Hoffnung, daß Jim eventuell neues Material einspielen würde. Angedacht war unter anderem, daß Jim Dickinson ihn produzieren würde - und der große James Burton wollte Gitarre spielen. Für den 18. Mai 2008 war ein Benefiz-Konzert für Jim in London terminiert, mit Nick Lowe als einem der Mitwirkenden. Leider hat sich all das nun für immer zerschlagen. Jim Ford wurde vielfach als 'außerirdisch' bezeichnet und dies traf tatsächlich auf sein Charisma, seinen Humor und sein Talent zu. Sein musikalisches Erbe wird darum auch weiterleben. Viele Jim-Ford-Projekte sind angeschoben, und dies steht fest- seine faszinierten Fans werden nicht enttäuscht sein. Wir wollen seine Musik und seine Aufnahmen für zukünftige Generationen bewahren. Viele werden Jim Ford vermissen. Unser Mitgefühl gilt vor allem Merrily Pence, die seit rund 15 Jahren geduldig an seiner Seite stand, und Movita Casteneda, die in den 60er und 70er Jahren bei ihm lebte. Jim Ford war der Stiefvater von Miko und Rebecca ,der beiden Kinder von Movita und Marlon Brando. L-P Anderson 'Point Of No Return' ist die zweite Jim-Ford-Veröffentlichung mit seltenen Aufnahmen, die Ford in seinem Wohnmobil in Nordkalifornien gefunden hat. Diesmal liegt der Schwerpunkt auf Einspielungen aus den frühen 70er Jahren, sämtlich bislang nicht erhältlich. 1972 gelang Bobby Womack ein Hit mit Jims Harry Hippie, doch das Original verstaubte bis jetzt in einem alten Ledersack. Darum kann man auch bei Songs wie If You Can Get Away oder Point Of No Return nur spekulieren, welcher Erfolg möglich gewesen wäre, wenn sie denn auf den Markt gekommen wären... I'll Be Ahead If I Can Quit While I'm Behind stammt aus den obskuren 1971er-Sessions in den Londoner Olympic Studios.