The Dying Art of Composure

The Dying Art of Composure

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Freitag morgen. Der Weg zur Arbeit, eine verregnete und anstrengende Woche liegen hinter mir. Letzter Tag. Irgendetwas ist anders, klirrende Kälte, heute kommt die Sonne raus. All das ist Faraday. Verzweiflung, Zufriedenheit, Schönheit, überwältigende Kraft. Ein Schlag auf Schlag aus Träumerei und punktgenauer Wucht. Brüche, Risse, elegische Tagträume. Erinnerungen an die ersten stürmischen Begegnungen mit Bands wie Mogwai, Mineral oder Marr werden wach. Wenn das Emo ist, dann steh ich endlich drauf! Faraday machen auf ihrer EP vor wie es geht. Der Gesang stemmt sich gegen massive Gitarrenwände, versinkt im Sound, erobert wieder etwas Terrain. Beeindruckende Arrangements, Gitarren verzahnen sich, ein Piano schwebt darüber. In der Genauigkeit liegt die Schönheit, eine akkurate Kraft. Die Flächen überlagern sich, schon dem Cover der Platte ist anzusehen wohin der Hase läuft. Leider viel zu schnell vorbei, die 6 Tracks der EP, wie ein Sturm, hauen mir die fünf Hamburger die Emotionen um die Ohren. Plötzlich sieht alles anders aus, das Scheitern macht Sinn. Ein letzter Freitag und dann erstmal Wochenende. -Norman Palm