Chez Toi

Chez Toi

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Rock trifft auf Noise, Electronics, Drone und Industrial Music. Fred Bigot aka Electronicat veröffentlicht mit Chez Toi das dritte Album auf Disko B, seine siebte LP ingesamt. Dieses Album übersteigt all seine bisherigen Flirts mit Electro und präsentiert eine ausgereifte Vision von Pop, Rock und Noise, gemischt mit einer gesunden Portion Risk-Takers Attitude. Mit Chez Toi kehrt Electronicat zu seinen Wurzeln zurück. Die meisten Songs, mit französischen Vocals, spontan und roh produziert, erinnern an seine energetischen und unberechenbaren Live-Shows. Wie massive Kolben, die durch das Getriebe einer riesigen Maschine gejagt werden, atmet Duvent, der erste Track auf dem Album, schwer, stoisch, berauschend, bevor der charakteristische Electronicat Bass einsetzt. In Kombination mit darken, verzerrten Vocals wirkt er im ersten Moment wie ein aus dem Gleichgewicht gekommener Rhythmus und drängt sich mit seinem unaufhörliches Mantra in unser Unterbewusstsein. In Chez Toi lassen wir uns von Bigots wogendem Mix aus abwechselnd starken und fragilen Gefühlen einwickeln. Chez Toi ist der ultimative Pop Song, inspiriert von der französischen Yéyé Szene, wie zum Beispiel Ronnie Bird. Beat, Riff und Chorus sind catchy, aber zu grob fürs Radio und zu überdreht für die Teen Disko. Mit Seveneves demonstriert Bigot seine beständige Faszination für Palindrome und Loops, was sich nicht nur im Titel sondern im gesamten Track äussert. Ein verwaschener, gespenstischer Gitarren Sound begleitet den treibenden Rhythmus, über den Masumi Kobayashi, immer und immer wieder, in zwei verschiedenen japanischen Dialekten von 1 bis 7 zählt. Nach diesem exotischem Taumel kommt Nu Day, fast zwei Songs in einem. In der ersten Hälfte singt Bigot, die zweite Hälfte verwandelt sich in einen Hybrid Hip-Hop\u002FRock Song mit Miss le Bomb und G.Rizo, die sich das Ruder dann nicht mehr aus der Hand nehmen lassen. Mit Je pleure, jai peur tauchen wir wieder ab zu Pop und Rock. Wie bei Chez Toi, kreiert Bigot hier einen old-fashioned Love Song im modernen, rohen Mantel. Pancake Lady, ein offensichtlicher Verweis auf Throbbing Gristle, startet mit Bongos, Gitarren und allen Arten von Percussions um einen pulsierenden Techno Song zu erzeugen. Hier präsentiert Bigot wieder seine verspielte Seite, aber auch seine Furchtlosigkeit gegenüber Experimenten und dem Weitererfinden elektronischer Musik an sich. The Delphins ist ein Intermezzo, das ein eigenartig verdrehtes umweltpolitisches Statement abgibt bevor Angers, ein Juwel auf diesem Album, ein melodischer und bravouröser Rock Song, loslegt. Angers anfänglicher Minimalismus mit seinen sensiblen Vocals ist gerade genug und Bigot hält es meisterlich zusammen ohne es zu überladen. Der Break-Out ist der Gitarren Riff, präzise und scharf, und wieder gerade so viel wie nötig. Grosse Dinge können mit wenigen Worten erklärt werden Angers beweißt dies. Lost Gigabyte, ein weiterer Exkurs mit Miss le Bomb, ist witzig, frech und energisch, Texte und Musik sind voll verformter Metaphern à la Roland Topor. Was scheinbar ein Lied über Computer ist, entpuppt sich als neuentdeckte Liebe und beschäftigt sich mit der ewigen Frage Was denkt der Andere? In Limbo ist ein klassischer Electronicat Track, eindringlich, langsam, mit synth-lastigen Melodien, verträumt und abgeschieden. Es erinnert an Twin Peaks, Schatten, verlorene Liebe und Unentdecktes. Der letzte Track, Shes a Queen, ist ein älterer Song, der erstmals auf dem Album Catatac erschien, was nur auf Vinyl erhaeltlich war. Hier zeigt sich Fred Bigot in der Rolle, für die er berühmt ist: ein manisches Sci-fi Moog Intro, gefolgt von der charakteristisch dröhnenden, schweren Bass-Line, die im Shuffle-Rhythmus einsetzt, was die restlichen Beats fast ueberfluessig macht. Der voll gesättigte Sound einer schnatternden Rhythmusgitarre setzt ein, die uns in die Rockabilly Welt katapultiert und verwandelt sich in ein Thema, das an einen Spaghetti Western erinnert. Alle Elemente vereinen sich in diesem ungewöhnlichen Ensemble und beenden damit Electronicats neuestes Album Chez Toi. TRACKLISTING 01 DU VENT 02 CHEZ TOI 03 SEVENEVES 04 JE PLEURE, JAI PEUR 05 NU DAY 06 PANCAKE LADY 07 THE DELPHINS 08 ANGERS 09 LOST GIGABYTE 10 IN LIMBO 11 SHE`S A QUEEN BIOGRAPHIE Electronicat ist das Alter Ego des französischen Musikers und Performers Fred Bigot, dessen Werke sich durch konstantes Switchen zwischen experimentalem Noise und Pop Musik charakterisieren. Der ehemalige Kunststudent Bigot studierte Musikologie und Komposition unter Pascal Dussapin an der Sorbonne in Paris und arbeitet seit den späten 80ern an zahlreichen Musikprojekten. Seine langjährige Erfahrung hat ihn dazu gebracht sein Hauptinstrument, Gitarre, experimentell mit Electronik und Computer zu verbinden. Seine frühe Zusammenarbeit schliesst Arbeiten mit Kasper T. Toepiltz an dem Projekt Sleaze Art, sowie mit diversen Tanz ChoerographInnen (beispielsweise Mark Tomkins und Sylvain Prunenec), Theater RegisuerInnen (z.B. Celia Houdart) und KünstlerInnen (z.B. Nicolas Moulin) ein. Gonzo, ein klassisches Technoprojekt, nimmt ihm 1995 endgültig das Interesse an der cleanen Musikproduktion und schickt ihn auf seine Mission, einen Hybrid aus E- Gitarre und neuen Texturen elektronischer Instrumente zu schaffen. Von 1997 bis 2000 arbeitet Bigot mit der bildenden Künstlerin Cecile Babiole zusammen, mit der er eine audiovisuelle Show kreiert, und auf Festivals wie Phonotaktik oder FCNM spielt, woraufhin er beschliesst als Solo Performer aufzutreten. In seinen Solo Konzerten entwickelt er seine Arbeitsweise, das Kombinieren von Samples, der eigenen Stimme, Gitarre, analogen Synths, Drum Machines und Loops. Daraus entsteht sein Markenzeichen, ein Electrobilly Sound aus treibenden Bässen und psychedelischen, fuzzy, wah-wah Gitarren. Er entschliesst sich auch mit anderen angesehenen Künstlern aus der internationalen Electronic-Szene zusammen zu arbeiten. Es entstehen Co-Produktionen mit Produzenten wie Gerhard Potuznik und Patrick Pulsinger, sowie das Zusammenarbeit mit Vocalists z.B. Khan, Catriona Shaw und J.G. Thirwell (Foetus). Seine Musik ist auf zahlreichen Labels herausgebracht worden, von Disko B bis hin zum gehypten Londoner Label 'Upper Cuts'. Er hat für diverse Underground - (z.B. Schlammpeitziger) und Mainstream - (z.B. Depeche Mode) Musiker Remixes gemacht und ist selbst von vielen High-Profile Musikern aus der Electronic\u002FExperimental-Szene geremixt worden, wie z.B. Zbigniew Karkowski und Kid 606. Er ist mit Kult-Acts wie Adult und Stereolab aufgetreten und hat sich die Bühne mit renommierten Musikern wie Felix Kubin, Magas, Khan, Max Turner und Timo Kaukolampi geteilt. Seine gewaltigen Shows wurden schon von Publikum und Kritikern aus aller Welt gelobt - von Guangzhou über Bukarest und New York bis nach Berlin, wo er derzeit lebt und arbeitet. DISCOGRAPHIE Album\u002FSingles: - Voodoo Man - LP\u002FCD - Disko B 2005 - Dans les bois - 12 - Disko B 2004 - 21st century toy - LP\u002FCD - Disko B 2003 - Frisco Bay - 7 - Disko B 2003 - Tonight - 12 - Oscaar 2003 - Amour salé - 12 - Disko B 2002 - Birds want to have fun - CD - Angelika Koehlermann 2002 - Cat a tac - LP - Oni.tor 2001 - Shuffle tiiiime - 12 - Alice in wonder 2000 - So i love you - CD - Noise Museum 2000 - Electronicat - CD - Noise Museum 1999 Remixes (selection): - One-Two My Baby Don't Care Uppercuts 2006 - Miss Le Bomb Jealousy Careless 2006 - Brezel Göring Loved But Not Fired Surprise 2005 - Shinto Keiren Echokammer 2004 - Boys from brazil America Transsolar 2004 - Junesex Fast food messiah - Pop up 2004 - Schlammpeitziger Prä-Frag Behäbige... Sonig 2004 - Captain Comatose Baby Playhouse 2004 - Mense Reents Alles ist da Ladomat 2003 - Numbers Driving song Tigerbeat6 2002 - Valvola Plugin city universe S.H.A.D.O. 2002 - H.P vs A.Laplantine Soft Wah War Doxa 2002 - Beefcake Spitcat M-tronic 2002 - Depeche Mode The Dead of the night Mute Rec. 2002 Compilations (selection): - Lost Gigabyte - Pudel Produkte Vier Nobistor 2006 - Wop Doowop - The Trip Curat. By Jarvis Cocker Family Rec. 2006 - Where were you...? - Freestyle Candies Vol.2 Klang Elek. 2006 - Keiren - Disko Cabine ) Lou Rec. 2005 - Flesh & Accessories - Electric Pop 4 MOFA 2005 - Bolantronic - The Other Side New York Breakbeat 2005 - Till I Die - Colette No. 5 Colette 2003 - Frisco Bay - Electro Rock Wagram 2003 - Frisco Bay - Nag Nag Nag React 2003 - Amour Sale - French Sounds Catalogue 2002 - Shuffle Tiiiime - Martin Gore DJ Set Mute Rec. 2001 - Ecatloop - Lockers ERS 2000 - Shuffle Time - Schaffelfieber Kompakt 2000 Videos\u002F DVD: - Frisco Bay video: Deadrav Disko B 2003 - Chrome robot video: Deadrav A.K 2003 - Sauterelles et Grillons video: Cécile Babiole - Anchortronic: 5.1 Laboratory Staalplaat 2002 A.k.a Fred Bigot Mono - compilation danza de la muerte - Klanggalery 2002 Mono-stereo - untitled - White label 2000 Binary-ternary - untitled - White label 1999