housemeister lehrt uns erneut was rocken heißt. das ist keine emphase im gegenteil. also, ein nachschlag zur anti-gestern-ep () wird schnell gereicht um es mal russisch anklingen zu lassen: bei dem gericht bortsch muss man auch mindestens zwei teller essen. dass man dabei nicht kugelrund wird, verdanken wir unter anderm auch housemeisters stetem drang zur bewegung, der uns psycho in die beine treibt. dabei werden ungestüm alle geschütze aufgefahren und erinnerungsfetzen wie markierungsfähnchen gesteckt. panzer!... ohne viel worte zu verlieren so wünscht man sich das. wo die bassdrum aus dem gameboy kommt, da wackelt der rest. treibend und mit viel druck dahinter. wow. schweissbänder willkommen. und - hört den aschenbecher! f**k martinez wirft ein stück hip-hoppenden genrekross mit charmantem intermezzo in die tüte, der mit einem echten fender rhodes zeigt, dass swing überall zu hause sein kann. hier wird die klassische techno-instrumentierung immer wieder der diskontinuierlichkeit unterzogen und macht so aus housemeister einen dekonstruktivisten der ersten stunde. sternzahl wird mit phonetischen rhtymen eingeführt. aber dann vibriert das trommelfell und traurigkeit schlägt in euphorie um. das kann aber genauso gut ein streifzug durchs lautmalerische mit greta garbo-szenario sein. oder ein agententhriller morgens um 4. funktioniert definitiv auf dem dancefloor. Überraschung: inklusive zweier endlosrillen als teaser für die nächste...