On Level M'

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kleiner einstieg in die geschichte von bpitch control und feadz: der vierundzwanzigjährige französische dj und produzent war schon immer ein riesen-fan von bpitch control; insbesondere von ellen allien. nach langem, gimmick-geschmücktem briefwechsel mit ellen, der irgendwann klar stellte, dass feadz mehr als nur hysteriefähigkeit zu bieten hatte, kam es dann im sommer 2001 zum release von feadz erster maxi auf seinem lieblingslabel bpitch control. die ersten sporen hat er sich sowieso schon flächendeckend verdient. das pariser netzwerk ist genauso teamfähig, wie das berliner: mit mr. oizo produzierte er dessen riesenhit (man erinnere sich nur an flat eric..). der erste eigene release the high b.-ep (bpc033) machte sofort deutlich, wo seine wurzeln liegen: im hip hop. das auf die fahne geschrieben, mit unzähligen samples bewaffnet und einer präferenz für darke, grummelnde beats mit störsequenzen, stürmte feadz nicht nur das berliner office, um seinen eigenen platz zu schaffen. den hat er dann auch stets behauptet. das kollektiv ist so im laufe der zeit langsam mit mehreren bezugspunkten international geworden. nach lebenszeichen von feadz, wie auf der labelcompilation gemeinsam 2002 (bpc055), oder einem beitrag zur kollektiv 3 (bpc48) ist nun endlich der moment gekommen, um mit einer neuen ep den schulterschluss zwischen hip hop und techno 2003 zu schlagen. befragt man die granularsynthese- und klangforschungsspezialisten auf breitester front von bpitch control, modeselektor, zum neuen release von feadz, dann macht sich erst mal freude im gesicht von szary breit: was unser freund aus paris hier veranstaltet hat, ist eine erweiterung dessen, was uns schon auf seiner ersten ep geboten wurde. extreme schmetterbeats, die genau zwischen techno und hiphopp liegen - lupenreine analog- bzw. digital-perkussion, welche fast die nadel aus der rille drücken (dank des cuts auf 45) aber trotzdem sanft! (haha) wirken. man hat das gefühl, feadz hätte in seinem früheren leben (mit sechs oder sieben jahren) als jongleur für dinge, die man eben nicht durch die luft wirbeln sollte, gedient. und genau das tut er hier! auch nicht schlecht: man kann sich die ganze sache auch auf 33 umdrehungen pro minute reinziehen. die beschreibung ist immer noch die selbe, komisch. was im letzten moment noch elektro war ist in der nächsten sekunde ein astreines hiphop-instrumental. was bleibt da noch zu mehr sagen? anhören.