Deterrence

Deterrence

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Der brasilianische Komponist, Percussionist und elektronische Musiker RICARDO DONOSO kommt ursprünglich aus Rio de Janeiro und lebt mittlerweile in Boston, wo er am renommierten Berklee College of Music und am New England Conservatory Komposition studierte. Ricardo Donoso hat in den vergangenen Jahren an einer Menge Musikprojekten mitgewirkt; unter anderem ist er Drummer bei der Avant-Death-Metal band Ehnahre und formt zusammen mit Luke Moldof das Electronic Duo Perispirit. Ricardos musikalische Sprache ist von zeitgenössischer Komposition inspiriert und ebenso auch bestimmt von Drone, Techno und Noise. Ein Jahr bevor sich Ricardo Donoso mit seinem von Kritikern hoch gelobten Album Progress Chance 2011 auf einen Schlag in der elektronischen Musikszene einen Namen machte, wurde sein Debutalbum Deterrence als streng limitierte Edition herausgebracht. Deterrence ist ein durchkomponiertes Ambient-Stück, das von allem rhythmischen Flux befreit ist, für den man ihn zuvor kannte. Von vielen in Underground-Kreisen als Meisterstück des Dark-Ambient Genres bezeichnet, wird Deterrence oftmals verglichen mit Künstlern wie Lustmord, Biosphere und Deathprod. Denovali Records kann nun endlich diese sehr erwartete Neuauflage ankündigen, fünf Jahre nach Erstveröffentlichung.Es ist die passende Zeit, dass Deterrence das Tageslicht wieder sieht, da es uns Donosos Wurzeln als Komponist entdecken lässt – musikalisch und thematisch. Mit dem zeitgleich erscheinenden neuem Opus Sarava Exu beginnt man nahezu von allein die Punkte zu verbinden zu den Fundamenten, die sich bereits auf Deterrence offenbaren: die glazialen Drones, die melodische Feinheiten durchziehen; die Geduld und das Durchschreiten jeder Bewegung; die Nutzung des Raums, Sound-Designs und Texturen in gleichwertiger Balance mit dem harmonischen und melodischen Inhalt.Obwohl sich Deterrence erheblich unterscheidet von der durch Geomotrie inspirierten Digitalis Trilogie, wird das Debut seinem Anspruch gerecht den Hörer in diese Welt zu ziehen und ihn durch karge Landschaften, traumartige Bilder und Momente von hoffungsvoller Sehnsucht zu führen, um ihm am Ende auf der anderen Seite wieder auszuspucken. Wie vergangene Donoso Releases, verlangt es danach ausgehoben und erforscht zu werden, damit es bei naher Inspektion mehr und mehr von sich selbst preisgeben kann. Die motivisch zirkulierenden Akkorde taumeln, erscheinen manchmal invertiert, durcheinander, in umgekehrter Reihenfolge, aber immer da, präsent und ihrer Funktion gerecht. Melodische Versatzstücke sind im Opener Simulated Charity angedeutet und werden komplett exponiert auf dem herunter gebrochenen Piano bei Prisoner's Dilemma, wenn Feedback anschwillt und Gitarren-Drones die Bewegung weitertragen, bis das massive Crescendo in Mutual Assured Destruction eine Atempause gewährt, obgleich nur für eine kurze Weile, da die tonalen Wolken in klaustrophobischen Texturen ertränkt werden, die mehr Fragen als Antworten zurücklassen. Während Donoso immer vorwärts zu drängen scheint, schafft er es doch mit jedem Release seine cineatistische Qualität beizubehalten, einen eleganten narrativen Bogen zu ziehen und einen singulären dramatischen Ton anzuschlagen. Deterrence ist ein kleines, aber sicherlich wichtiges Fenster in eins der einzigartigsten Stimmen der elektronischen Musik. Für Hörer von Biosphere, Lustmord oder Deathprod