Und wieder einmal ist es ein Export aus dem wunderschönen Malmö\u002FSchweden, der die Herzen der musikinteressierten Menschen höher schlagen lässt: Grant Creon.Unmittelbar nach dem ersten Hören werden die musikalischen Einflüsse ganz deutlich: die frühen Siebziger blinzeln in Form von NEIL YOUNG & CRAZY HORSE, THE BAND oder den ALLMAN BROTHERS um die Ecke, ebenso wie ihre kontemporären Nachfolger WILL OLDHAM, DAMIEN JURADO und MAGNOLIA ELECTRIC CO. Grant Creon sind dennoch mehr als die Summe der einzelnen Teile, in ihrem Myspace-Profil (sic!) werden sie als “Classic Rock\u002FMelodramatic Popular Song\u002FCountry klassifiziert – und das trifft es recht gut. Gegründet 1999 von Mattias Larsson (vocals, guitar) und seinem Bruder Stefan (bass, vocals) wurde das Quartett rasch durch P-O Ruppel (guitar, vocals) und Stefan Rausfält (drums) komplettiert. Es folgten Supportshows für beispielsweise Jessy Sykes and the Sweet Hereafter oder Black Mountain sowie ein Beitrag für die Dokumentation “Poster Kids” (Freakfilms Inc.). Dennoch nahmen sich die Herren über ein Jahrzehnt bis zur Fertigstellung ihres Debütalbums Zeit. Aufgenommen wurde in Mattias’ eigenem Studio “A Place To Mourn” wo er unter anderem Teile des aktuellen GOLDEN KANINE Albums “Oh Woe” produzierte.