Tideland

Tideland

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Vier Jahre ist es her, dass die Wiener Band A LIFE, A SONG, A CIGARETTE ihr zweites Album Black Air veröffentlicht hat, bereits ihr Debüt Fresh Kills Landfill ließ 2006 aufhorchen. Die fünf Musiker von ALASAC, die heute ein Altersspektrum von 26 bis 41 Jahren abdecken und dennoch so herzhaft wie selbstverständlich mit dem Begriff die Bandbuben kokettieren, folgen ihrem eigenen untrüglichen künstlerischen Kompass, der synchron mit ihrer eigenen Zeitrechnung funktioniert. Stanzel hat sich dabei als Songwriter und Texter in den letzten Jahren gewaltig entwickelt, ist aber (zum Glück!) immer noch der oft desperate, oft euphorische, immer ungeschützte Chronist seines eigenen Lebens und Liebens, Verzweifelns und Triumphierens geblieben. Der sich (nicht nur) mit Let The One You Love (Know The Truth) weiter aufmacht als je zuvor. Die Texte der auf Tideland versammelten Songs sind reflektierter als früheres Material, merkt Bassist Martin Knobloch an, transzendieren die Leiden des jungen S. deutlich in Richtung gewachsener, vielschichtig lesbarer Poplyrik, die den Hörer_innen Raum lässt, nachzudenken und nachzufühlen, wie es denn etwa um die bad seeds und demons in ihren eigenen Leben tatsächlich bestellt ist, die sowohl im Opener Bad Seed, als auch im erstaunlichen, heftigen Abschluss The Rules Of Engagement ihre emotional fordernden Häupter recken. Parallel dazu sind A LIFE, A SONG, A CIGARETTE musikalisch gewachsen. Zwischen den Grundideen Stanzels (wobei die Musik von Old Wounds auf einem Riff von Schlagzeuger Daniel Grailach basiert, der auf der Gitarre durchaus seinen Weg findet) und dem, was Grailach -Knobloch - Lauermann - Stanzel - Wirth daraus machen, passiert die leidenschaftliche Arbeit, die sie 2012 mehr denn je als Band definiert.